SPD im Kreis Merzig Wadern

21.10.09 AfA Kreisvorstand beschließt einstimmig die Kontaktaufnahme zu "Betrieb und Gewerkschaft -die Linke".Es soll ausgelotet werden wo gemeinsame Schnittmengen sind .Die angebotene Zusammenarbeit soll auf gleicher Augenhöhe durchgeführt werden.Der Vorsitzende Raymond Greuter bemüht sich derzeit den Beschluß umzusetzen und ein Sondierungsgespräch herbeizuführen. siehe auch Aktuelles www.AfA.spd-saar.de

16.11.09 AfA Kreisvorstand unterstützt die Saargummi Mitarbeiter beim Kampf umd das Tariflich abgesicherte Weihnachstgeld. siehe Aktuelles www.AfA.spd-saar.de



Solidäritätsbekundung des AfA-Landesvorstandes anlässlich des Betriebs- und Personalräteempfangs der SPD-Saar am 26.08.08


Kolleginnen und Kollegen, Genossinnen und Genossen, Freunde, alle Betriebs- und Personalräte an der Saar kämpfen für den Erhalt unserer Arbeitsplätze, zur Sicherung unserer Existenzen und für die Zukunft unserer Kinder. Für Euren persönlichen Einsatz für die Beschäftigten, Euren Mut und Eure Standhaftigkeit gebührt Euch unsere volle Sympathie und uneingeschränkte Solidarität. Die Firmen an der Saar arbeiten wirtschaftlich, manche hochrentabel und sind vielfach äußerst produktiv. Die Belegschaften leisten ihren Beitrag zu den Betriebsergebnissen durch eine ausgesprochen hohe Motivation und vor allem durch eine fundierte Qualifikation. Anvisierte Unternehmensgewinne von mindestens 20 oder sogar 30 Prozent gehen jedoch an die Substanz unserer Werke, führen zu Outsourcing von Arbeitsplätzen, auch zum Einsatz von kostengünstigeren Leih- und Zeitarbeitern auf Dauerarbeitsplätzen sowie zum Unterlaufen von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen. Dies gefährdet den Weiterbestand unserer Firmen! Diese „neoliberale Wirtschaftpolitik“ fördert zwangsläufig nur die Heuschrecken und das zur Zeit verstärkt auftretende Piratentum des vagabundierenden Kapitals. Wir beobachten dies bei den Privatisierungsideen von kommunalen und staatlichen Einrichtungen, bei den Ausgründungen von Unternehmensteilen in den Niedriglohnsektor, bei den Schließungen von Betriebsstandorten und der gleichzeitigen Verlagerung unserer Arbeitsplätze außerhalb des Saarlandes. Folge ist der verstärkte Abbau von guter Arbeit und damit der weitere Verlust unserer Arbeitsplätze. Das Saarland hat schon den Verlust von ca. 4000 Arbeitsplätzen durch das Aufgeben des Bergbaus mit Folgewirkung bis zum Wegfall für viele tausend anderer Arbeitsplätze zu verkraften. Mahnende Beispiele für den weiteren Jobabbau sind der Verkauf von Teilen von V & B, Mettlach, die Schließung vo n Chephasar in St. Ingbert-Rohrbach und nun des Telekom-CallCenters in Saarbrücken und die gleichzeitige Auslagerung der Beschäftigung nach Ludwigshafen. Diese Aufzählung ist nicht abschließend und lässt sich leider beliebig erweitern. Gerade wir Betriebs- und Personalräte werden zur Zeit einer hohen körperlichen und mentalen Belastung durch dieses Spannungsfeld ausgesetzt. Der psychische Druck durch die Arbeitgeber auf jeden einzelnen und die hieraus resultierende Behinderung unserer Arbeit in den Betrieben selbst erschweren uns oft der Verantwortung für unsere Beschäftigten gerecht zu werden. Machen wir diese Ungerechtigkeit öffentlich. Unterstützen wir uns gegenseitig bei unserem Kampf für den Erhalt unserer Arbeitsplätze. Zeigen wir Präsenz und Flagge bei Kundgebungen und Demonstrationen und üben wir den Schulterschluss. Die AfASaar steht ein für gute Arbeit und gerechte Beschäftigung.

Kolleginnen und Kollegen, Genossinnen und Genossen, Freunde,

Solidarität !